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Cursed and Damned


Wir sind ein Dark Fantasy-Rollenspiel, das 2010 in Europa, Schwerpunkt England, spielt. Hier am Board gibt es ein FSK 18-Rating, was bedeutet, dass Du bereits achtzehn Jahre alt sein solltest, um Dich hier anzumelden.

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Weather & Dates

Vom 13. September bis zum 31. Oktober ist das Wetter durchwachsen mit 10°C bis 20°C. Es ist regnerisch. Vom 14. bis 18. Oktober erreicht das Sturmtief „Charlotte“ ganz England mit einer Kältewelle mit Schnee und Sturm. Der Schnee wird letztlich wieder durch Regen ersetzt.

Vollmondwirkung: 22-23.9. & 22.-24.10.
Neumondwirkung: 7.-9.9. & 6.-8.10.

Master of Disaster

Fragen? Probleme?! Gabriella und Leandra helfen Dir!




Breakin News!

13.9.: Kurz nach 17 Uhr erschütterte eine Bombenexplosion die Londoner Innenstadt. Der Täter ist noch immer auf der Flucht. Es wird geraten bei Sichtkontakt den Notruf zu wählen und sich zu verstecken. | Gegen 17:20 Uhr wurde auf dem Trafalgar Square eine wolfsfähnliche Kreatur gesichtet. Augenzeugenberichten zufolge greift es Menschen an, unklar ist, woher es gekommen ist.

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Raymond

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DIE, DIE, DIE!




Raymond van de Ruyter Zitat    Ändern   Melden        IP ansehen

I AM ONE IN A MILLION



"Ein oberflächlicher Charakter
wird nie eine Goldader entdecken."

Raymond Michiel van de Ruyter
Raymond, geboren am 31. August 1647, erblickte im damaligen Regierungssitz der Republik der Sieben Vereinigten Provinzen, Den Haag, das Licht der Welt als Sohn eines einfachen Handwerkers. Von den meisten nur Ray genannt, lebt der inzwischen 363 Jahre alte Vampir inzwischen in einer kleinen Wohnung im Londoner Stadtteil Westminster, in welchem er auch arbeitet, als Gerichtsmediziner im Hauptquartier des Metropolian Police Department.


WISSEN
Seit dem Zeitpunkt, an welchem er gebissen wurde, entdeckt Raymond immer wieder neue Wesenszüge und Eigenarten des Übersinnlichen, und über die Spanne seiner Lebensjahre hat er einiges an Wissen zusammen getragen, sowohl im Bezug auf übersinnliche Dinge an und für sich als auch über die verschiedenen Rassen. Allen von ihnen steht er offen gegenüber, denn seine Vergangenheit hat ihn gelehrt, zu helfen, wo er nur kann. Sollte er jedoch Abneigungen gegen jemanden entwickeln, so liegt dies nicht an seiner Rasse, sondern an dem Wesen selbst.


JÄGER ODER GEJAGTER
Seit den Ereignissen des Jet Black Junes hat es Raymond, der normalerweise jegliche größeren Zusammenkünfte von Wesen meidet, in die Arme des Zirkels des Orion getrieben, welcher ihn am besten bei dem unterstützen kann, was ihm im Blut liegt: Leben zu retten und Wesen jeglicher Art zu helfen in den Zeiten ihrer Not. Auch wenn er sich Anfangs nur widerstrebend mit diesen Wesen zusammengeschlossen hatte, so merkte er doch schnell, das sie ihm die Basis gaben, auf welcher er aufbauen konnte. Seit dem Massaker von Glencoe 1692, kurz bevor er zum Vampir gemacht wurde, hat Raymond, damals Soldat im königlichen Dienst, keine Hand mehr an eine Waffe gelegt, ist zum Pazifisten geworden. Über die Jahrzehnte und Jahrhunderte hat er trotzdem in vielen Kriegen mitgekämpft, nicht an der Waffe, sondern am Krankenbett.

Fänger selbst hält er für gefährlich. Raymond hatte einiges miterlebt, unter anderem den Aufstieg des Nationalsozialismus in Deutschland, und so war er sich vor allem einer Sache sicher: hier hatte man es mit gefährlichen Fanatikern zu tun, die erst ruhen würden, wenn sie jedes übersinnliche Wesen auf diesem Planeten getötet haben. Leider führt Fanatismus zu einer gewissen Engstirnigkeit, für welche Raymond nur ein Kopfschütteln übrig hatte, trotzdem wünschte er ihnen nicht den Tod, eher die Erkenntnis, das sie falsch lagen in ihren Ansichten. Leider etwas, das mit Sicherheit nicht so einfach war, und so mied der Vampir sie lieber, wenn es denn nötig wurde, überhaupt mit ihnen konfrontiert zu werden. Zumeist umgab er sich sowieso eher mit Leichen. Berufsbedingt, natürlich.

Bekannt ist Raymond im Zirkel als Feldarzt, wenn jemand verletzt wird, dann weiß er definitiv, wie er diese Person wieder auf die Beine bekommt, es sein denn, die Beine sind verletzt, dann wird das mit dem Stehen etwas schwierig. Auf der anderen Seite ist er auch als Chamäleon bekannt. Pazifisten und Mediziner sind normalerweise Zielscheiben, wenn sie nicht hinter der Front arbeiten, und so hat sich der Niederländer angewöhnt, unentdeckt zu bleiben, so lange es nötig ist.


MEIN JET BLACK JUNE & DIE OFFENBARUNG
Eine weitere Schicht über ein paar Leichen schiebend, hätte Raymond den Jet Black June an und für sich wohl verpasst, wenn ihn nicht einer seiner Kollegen darauf aufmerksam gemacht hätte, das die britische Regierung attackiert wurde, das zu diesem Zeitpunkt noch als „Etwas“ bezeichnet wurde, ein paar Stunden später jedoch schon einen eindeutigen Namen besaß: Übersinnliche Wesen. Für Raymond war es nicht wirklich ein Schock, nur weil sie keine Menschen waren, bedeutete dies nicht, das sie keine menschlichen Charakterzüge besaßen. Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit gewesen, bevor irgendeine Art von magischen Wesen versucht hätte, die Macht zu ergreifen. Die schiere Größe des Versuchs jedoch raubte ihm den Atem, ganz zu schweigen von den Nerven, die es ihn kostete, tagelang, nein, wochenlang angespannt zu sein, immer der Gefahr ausgesetzt, entdeckt zu werden. Die darauf folgende gesteigerte Präsenz der Jäger tat ihr übriges, jedes weitergehende Gesetz, das ihnen einen Teil ihrer Freiheit raubte, stimmte ihn mürrisch, und schnell entschloss er sich, all denen zu helfen, die Hilfe suchten und benötigten.

  

STRUGGLE FOR LIFE

 
"Dein Duft steigert deine Natürlichkeit
bis zur unwiderstehlichen Verführung."
 

VAMPIR SEIN 
Als bekennender Pazifist und Verabscheuer von sinnloser Gewalt gehört Raymond zu denen, die innerhalb seiner Kreise als Vegetarier bezeichnet werden. Nur in sehr seltenen Fällen kommt es dazu, das Raymond sich von Menschen oder anderen übersinnlichen Wesen nährt, und dann auch nur, wenn dies willentlich geschieht. Auch dies ist eher weniger der Fall, da es kaum dazu kommt, das der geborene Niederländer sich offenbart, weder freiwillig noch aufgrund einer, bei ihm nicht vorhandenen, Befleckung. Ebenso hat er es auch über die Jahrhunderte geschafft, seine Gedanken abzuschirmen.

Aufgrund dieser asketischen Lebensweise ist es nur passend, das Raymond zu den Vampiren gehört, die einen Blutvorrat als Merkmal herausgebildet haben, aus welchem sie länger zehren können als andere Vampire. Dies macht seine Lebensweise wesentlich angenehmer, bedeutet es für ihn, nicht nur auf Menschenblut verzichten zu können, sondern auch, wesentlich weniger Tiere zu töten, als es für andere Vegetarier nötig ist. Auch wenn bereits zu diesem Zeitpunkt mehr tote Tiere auf seiner Liste stehen als bei manchem Jäger. Die auf den Hochsitzen, nicht die aus dem Vatikan.
  
  
WIEDERGEBURT
Lady Mildred Thompson. Herausgefunden hatte er dies erst, als er am nächsten Morgen erwacht war, leicht unterkühlt, mit einem leichten Pochen am Hals und einer ziemlich großen Begierde nach Blut. Komischerweise jedoch ohne Kater. Nachdem er sein altes Leben regelrecht aufgegeben hatte, hingeschmissen hatte, aus dem Soldaten ein Pazifist geworden war, genau dann hatte sein Leben begonnen, eine Abwärtsspirale zu nehmen, die meiste Zeit war er in der örtlichen Taverne anzutreffen gewesen, volltrunken und von nach 45 Jahren doch vor dem nichts stehend. Doch irgendwas hatte diese Dame wohl dazu gebracht, ihn zu beißen, und viel wichtiger, ihn beißen zu lassen und somit zum Vampir zu machen, ihm einen neuen Lebenssinn zu geben. Warum hatte er nie von ihr erfahren, sie, die ihn alles gelehrt hat, ihn nach seiner Verwandlung nicht im Stich gelassen hat, ihm diese neue Chance gegeben hat, um der Welt helfen zu können. Seines Wissens nach war diese beachtliche Dame im Zuge des zweiten Weltkriegs umgekommen, in den Feuern des durch Bombenangriffen brennenden Londons. Doch er hat diese Dame immer für das geachtet, was sie für ihn getan hatte, was sie ihm gelehrt hatte und würde sie so auch immer in Erinnerung behalten.

Er selbst dagegen hat sich bis heute dagegen gesträubt, einen Zögling zu erschaffen. Nicht nur, weil er es verabscheut, Menschenblut zu sich zu nehmen, dies war, in diesem Fall, das geringere Problem. Raymond ist jedoch zu einzelgängerisch und zu sehr darauf bedacht, sich zu tarnen und zu verstecken, als das er seine Zeit auch noch damit verschwenden konnte, einen Zögling aufzuziehen, ganz zu schweigen davon, was passieren würde, wenn er der falschen Person diese zweite Chance im Leben bieten würde. Ebenso wie seine Erschafferin wollte er eine verlorene Seele retten, dieser wieder einen Sinn im Leben geben, doch was, wenn sein Zögling stattdessen zu einem machtgierigen Monster reift? Hätte er überhaupt die Kraft, den Willen, gegen seine eigenen Grundsätze zu verstoßen und zu töten? Dazu auch noch jemanden, den er getrost als „Sein Blut“ bezeichnen konnte.


LEBEN UND LEBEN LASSEN
Willem und Linda van de Ruyter. Die Namen seiner Eltern hatten sich ihm in sein Gedächtnis gebrannt, waren sie neben seiner Erschafferin doch die einzigen, die er in seinem Leben als Familie hatte bezeichnen können. Als Einzelkind eines einfachen Handwerkers und einer Hausfrau gibt es eigentlich nicht viele Dinge, an die man sich besonders erinnern musste oder sollte. Schon immer mit einem recht großen Wissensdurst ausgestattet, mit einer Neugier, die andere in seinem Alter überschattete, war ihm das finden von Freunden immer recht schwer gefallen, und die wenigen die er in seinem Leben gehabt hatte, nun, sie waren tot, lagen in irgendwelchen Löchern und verrotteten, verwesten, waren meist sogar nur noch Knochen. Seine Eltern. Seine Erschafferin. Kameraden aus der Armee. Früher oder später hatte er doch jeden begraben, wenn er ihn nicht vorher schon verlassen hatte. Und auch der Kontakt zu seiner eigenen Rasse war eher sporadisch, zu sporadisch, um unter ihnen jemanden zu finden, den er als Gleichgesinnten, als Freund bezeichnen würde.

  

FREE YOUR SOUL


"Wer kratzt schon gern an seinem Selbstbewusstsein,
Wenn die Minderwertigkeit juckt."



ABNEIGUNGEN & VORLIEBEN
+ Ein gutes Buch
+ Regnerische, dunkle Tage
+ Seine Arbeit
+ Ruhe
+ Frieden

- Waffen
- Krieg
- Menschliches Blut
- Ideologien
- Vorurteile


SCHWÄCHEN & STÄRKEN
+ Erfahren
+ Zuvorkommend
+ Intelligent
+ Realistisch
+ Empathisch

- Emotional leicht unterkühlt
- Zögerlich
- Scheu
- Pessimistisch
- steife Moral


KURZE FRAGEN
Hast Du jemals richtig geliebt?
„Geliebt? Nein. Definitiv nicht. Es gab einfach niemanden, der mein Interesse je geweckt hat. Für meine Eltern, ebenso wie für meine Erschafferin, habe ich eher eine Art Bewunderung übrig, Aber Liebe? Nein. “

Wärst Du gerne wieder ein Mensch?
„Ein Mensch? Nun, ich hätte viele Dinge nicht miterlebt, ich wäre gestorben und würde wie so viele andere unter der Erde liegen, verrottet, nur noch Knochen vorhanden, aber dafür hätte ich den Sinn in meinem Leben nie erkannt. Als Vampir kann ich dafür nun daran arbeiten, zu helfen, Leben zu retten, auf so vielen Schlachtfeldern der Welt habe ich Menschen und Wesen aller Art retten können. Während der amerikanischen Unabhängigkeit. Jena. Auerstedt. Austerlitz. Waterloo. Ich hatte einige der Ripper-Leichen auf dem Tisch, schreckliche Taten. Dann der erste Weltkrieg. Die vom Gas Geschädigten. Deutschland im Nationalsozialismus. Der zweite Weltkrieg. Der D-Day. So viel Blut. Und von dort nach Iwo Jima. Viele Jahre später sollte ich Asien wiedersehen. Vietnam. Man könnte fast behaupten, das ich mein ganzes Leben bis zu den Handgelenken in Innereien gesteckt habe. Beides hätte seine Vorzüge gehabt, Vampir zu sein oder Mensch zu bleiben.“

Würdest Du lieber Blind oder Taub sein?
„Definitiv blind. Zu einer guten Tarnung gehört, nicht gesehen zu werden. Wenn ich jemanden höre, wie er sich nähert, dann kann ich Vorkehrungen treffen. Doch wenn ich ihn sehe, dann ist es meist schon zu spät.“

Wie lautet Dein Lebensmotto?
„Melius est prevenire quam preveniri. Es ist besser, das du zuvorkommst, als dass man dir zuvorkommt. Ich bin immer auf der Hut, immer dabei, meine Spuren zu verwischen. Tarnung ist die halbe Miete, egal ob an der Front oder in der Heimat, wenn man sie denn so nennen kann.

Vermisst Du etwas aus deinem früheren Leben?
“Nein. Da gibt es nichts zu vermissen, nichts zu bereuen. Jede Entscheidung, die ich in meinem Leben getroffen habe, war mehr oder weniger freiwillig, ich bin dort hin gegangen, wo es mich hinzog, habe dort geholfen, wo ich gebraucht wurde und habe die Dinge vertreten, die ich für richtig gehalten habe. Ich schaue nach vorne, nicht nach hinten.“
 

LIVE IN CLOVER


"Leben und leben
sind zweierlei Dinge."


LEBENSLAUF

31. August 1647: Raymond kommt als Sohn eines Handwerkers und einer einfachen Hausfrau in Den Haag in den Vereinigten Sieben Provinzen zur Welt. Über seine ersten Jahre gibt es nicht viel zu erzählen, Raymond wuchs in annehmbaren Verhältnissen auf, als Einzelkind, was damals eher eine Seltenheit war. Viel mehr Kinder konnte sich der Handwerker Willem jedoch auch nicht leisten, und so blieb Raymond der Schatz der Familie. Ihm wurde über die Jahre alles beigebracht, was sein Vater und seine Mutter ihm lehren konnten.

1663: Mit dem Erreichen des sechzehnten Lebensjahres wagt Raymond den Schritt, der für ihn die vielversprechendste Zukunft bereit halten dürfte: er meldet sich freiwillig bei der Armee und tritt den Truppen der Sieben Provinzen bei. Raymond durchläuft eine Grundausbildung, sowohl im Kampf als auch im rudimentären Rechnen, Lesen und Schreiben.

1688: Als Teil der Truppen, die mit Wilhelm III. im Zuge der glorreichen Revolution in England landen, betritt Raymond das erste Mal in seinem Leben den englischen Boden, auf welchen er im Laufe seines Lebens immer wieder zurückkehren wird.

1692: Raymond bekommt während seines Wachdienstes mit, wie der König die Papiere über das Ereignis unterzeichnet, welches später als das Glencoe-Massaker bekannt wird. Im Zuge dessen bilden sich in Raymond die ersten Zweifel, welche schlussendlich dazu führen, das er seine Waffen niederlegt und beginnt, Waffengewalt zu verabscheuen.

1693: Im Zuge seiner gewandelten Ansichten versinkt Raymond in einem Wirbel aus Alkohol und durch-zechten Nächten ob seines fehlendes Ziels vor Augen. In einer dieser durch-zechten Nächte wird er dann von Lady Mildred Thompson gebissen und wichtiger, sie lässt ihn beißen, was ihn zu einem Vampir macht. Im Zuge der nächsten Wochen, Monate und Jahre nimmt sie ihn bei der Hand und bringt Raymond alles bei, was sie ihn lehren kann. Nicht nur seine Fähigkeiten als Vampir wird ihm offenbart, sie fördert auch seine Neugier und seine rudimentären Kenntnisse im Lesen, Schreiben und Rechnen. Irgendwann zu dieser Zeit wendet er sich auch der Medizin zu.

1715: Mildred und Raymond entschließen sich, getrennte Wege zu gehen, als sie aus Großbritannien aufbricht, um sich irgendwo anders eine neue Tarnung aufzubauen. Raymond entschließt sich, seine Zelte in Österreich aufzuschlagen, und findet dort als Hermann Weihrath eine neue Heimat.

1716: Raymond schließt sich als Hermann Weihrath den Truppen des Eugen von Savoyen im Venezianisch-Österreichischen Türkenkrieg als Feldarzt an, wo er seine Fähigkeiten, die er sich im Hause von Lady Mildred angeeignet hat, auf die Probe stellt und weiter verfeinert.

1717: Im Zuge der Anwerbungen aus den habsburgischen Niederlanden desertiert Raymond, in Sorge, das er anhand seines niederländischen Akzents in ein undurchsichtiges Netz von Lügen und Aufdeckungen geraten könnte und als Niederländer aus Den Haag erkannt werden könnte. Er flüchtet sich in das Königreich Preußen, durch welches er im Laufe der nächsten vier Jahrzehnte zieht, von Berlin über Danzig nach Königsberg.

1756: Ausbruch des Siebenjährigen Kriegs. Um den Kriegshandlungen dieses Mal zu entkommen, entschließt Raymond sich, Preußen zu verlassen, und lässt sich in der damaligen Landgrafschaft Hessen-Kassel nieder.

1776: Mit den im Zuge des Subsidienvertrages auslaufenden hessischen Truppen reißt Raymond, unter dem Decknamen Wilhelm Bordsch, als Feldarzt mit den Truppen nach Nordamerika und herein in den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg.

1781: Nach der Niederlage von Yorktown und dem Frieden mit den Kolonien schmuggelt sich Raymond, unter dem Decknamen Pierre Fourcad, auf eines der französischen Schiffe und reißt damit zurück nach Europa, genauer gesagt nach Korsika.

1796 - 1813: Gefördert von Napoleon Bonaparte wird Pierre Fourcad dessen Stabsarzt während seiner Feldzüge. Über die Jahre erlebt er jede große Schlacht während des Aufstiegs des kleinen Franzosen, sowohl die Doppelschlacht von Jena und Auerstedt, Austerlitz, Moskau und ebenso die Völkerschlacht von Leipzig. Napoleons Alte Garde wird eine unnatürliche Widerstandskraft nachgesagt, was auch an den medizinischen Kenntnissen ihres Feldarztes liegt. Nach der Verbannung Napoleons zieht Raymond erneut weiter, zuerst verschlägt es ihn nach Asien, von dort aus wieder nach Russland und in das Land seiner Geburt, bevor es ihn zurück nach England verschlägt, eine Reise von fast sieben Jahrzehnten, in welchen er sein medizinisches Wissen erweitert.

1888: Seit knapp vier Jahren zurück in London arbeitet Raymond unter dem Decknamen William Bryce als Gerichtsmediziner für das Scotland Yard. Auf seinem Tisch landen zwei der Opfer von Jack The Ripper.

1894: Ohne den Täter gefunden zu haben, packt Raymond in einer Nacht-Und-Nebel-Aktion seine Sachen und zerstört jegliche Akten, die zu seiner Person vorhanden sind, um sich nach Frankreich abzusetzen, wo er ein kleines Haus in der Bretagne bezieht und die nächsten Jahre ruhig angehen lässt.

1914-1918: Der erste Weltkrieg. Erneut meldet sich das Helfersyndrom in Raymond und er lässt sich als Feldarzt einziehen, dient in der französischen Armee, behandelt jedoch jeden, der auf seinen Tisch kommt, egal ob Freund oder Feind. Die Schrecken des Krieges ziehen auch an Raymond nicht spurlos vorbei, welcher sich in seinen Ansichten bestätigt sieht. Nach dem Krieg zieht Raymond mit den französischen Truppen in das besetzte Rheinland, von dort aus jedoch alleine weiter, nach Bayern und von dort aus nach Berlin. Über die Jahre bekommt er sowohl in München als auch in Berlin mit, wie der Nationalsozialismus langsam aber sicher die Macht ergreift.

1933: Im Zuge der Reichspogrome ergreift Raymond die Flucht aus Deutschland und reist erneut nach England zurück. Dort trifft er seine Erzeugerin Lady Mildred Thompson wieder.

1940: Zuerst widerstrebend, bringt ihn der vermeintliche Tod seiner Erzeugerin in einem brennenden Wohnhaus dazu, sich als Arzt bei der Armee zu melden. Wie schon viele Kriege zuvor behandelt er sowohl Freunde als auch Feinde, die auf seinem Tisch landen.

1944: Der D-Day. Während der Landung in der Normandie täuscht Raymond seinen eigenen Tod vor, um sich mit den ausschiffenden amerikanischen Truppen Europa zu verlassen. Dort angekommen wird er jedoch direkt erneut eingezogen und gerät vom einen Blutstrom in den nächsten: Iwo Jima.

1945: Mit Ende des zweiten Weltkriegs bleibt Raymond in den Vereinigten Staaten, zieht durch die Bundesstaaten, die Beweise an seine Existenz immer wieder vernichtend, sich meist nur kurz in den Städten aufhaltend, Jahr für Jahr umziehend.

1964-1973: Erneut ereilt der Ruf des Krieges den gebürtigen Niederländer, welcher für neun Jahre als Feldarzt nach Vietnam versetzt wird. Im Laufe des Krieges rettet er erneut hunderte verwundete Soldaten, wenn er auch nicht jeden retten kann. In den Jahren nach den Krieg bleibt der gebürtige Holländer in Asien, reist von Vietnam aus nach China und Japan, deren Kulturen er kennen lernt und studiert.

2006: Asien überdrüssig kehrt der Vampir über Amsterdam nach London zurück, um dort erneut als Gerichtsmediziner zu arbeiten. Er bezieht eine kleine Wohnung in der Nähe seines Arbeitsplatzes und führt ein zurückgezogenes Leben.

16.Juni 2009: Der Jet-Black-June.

Februar 2010: Raymonds Tarnung als Gerichtsmediziner wirkt Wunder, Leichen können ihn nicht verraten, und so schafft er es, unerkannt durch die Leichenhallen der Gerichtsmedizin zu schreiten.

Mai 2010: Raymond stößt zum ersten Mal auf den Zirkel, zieht sich jedoch wieder zurück, um seine Tarnung bedacht.

August 2010: Raymond versucht, erneut Kontakt zum Zirkel aufzunehmen, haben seine Überlegungen doch zu dem Schluss geführt, das der Zirkel die Basis bilden kann, auf welcher er er schafft, zu helfen und zu arbeiten.

 

PUPLIC SPIRITED


"Das Licht der Öffentlichkeit blendet."


CHARAKTERABGABE
Nun, ich kann niemandem die Grundidee streitig machen, die hinter dem Charakter steckt, aber der Charakter selbst bleibt meine Idee.


AVATARPERSON
Mads Mikkelsen


SECRET WINDOW
    Charakter: 363 sind eine verdammt lange Zeit, selbst für ein übersinnliches Wesen sind das ein paar Jahre mehr auf dem Buckel, die Raymond jedoch klug investiert hat, seitdem er verwandelt wurde. Aus einem Leben, welches keine genau Richtung mehr besaß, ohne Ziel vor Augen, wurde er herausgerissen, ein Biss hatte sein Leben verändert. Aus dem Soldaten, der seine Waffe niedergelegt hatte war ein belesener, weltgewandter Gutmensch geworden. Oder eher ein Gutwesen, ausgestattet mit einem riesigen Helfersyndrom, welches ihn überall und nirgendwo hin treibt. Über die Jahrhunderte hat der vorsichtige, gar scheue und emotional unterkühlte Niederländer es geschafft, ein umfangreiches Wissen in medizinischen Fragen anzusammeln, welches er nur zu gerne dem Zirkel des Orion zur Verfügung stellt, der Basis, auf welcher er selbst mit seinem Helfersyndrom aufbauen kann. So viele Kriege hat er miterlebt, so viele Soldaten gerettet, noch mehr verloren, und doch ist da dieser nicht zu erklärende Drang, alles zu versuchen, trotz Zurückhaltung seine Intelligenz und Erfahrung zum guten zu nutzen. Natürlich nur, ohne zu große Aufmerksamkeit zu erregen und als Zielscheibe zu dienen. Und wenn er nicht gerade dem Zirkel als gut verborgener Feldarzt hilft, so ist er auf der Arbeit, in den dunklen Gewölben des Polizei-Hauptquartiers, als Gerichtsmediziner, um seinen Blutdurst nicht herauszufordern. Leichen sind nun einmal nicht schmackhaft.


REGELN
Was ist Leben? Es ist das Blinken eines Glühwürmchens in der Nacht.Es ist der Atem eines Büffels im Winter. Es ist der kleine Schatten, der über das Gras rennt, und sich im Sonnenuntergang verliert. Das ist das Leben.

Interessante Idee!

LESERECHTE
Ja

18.02.2018 00:52
Post-ID: 54496
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Raymond

Grünschnabel




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Ihr dürft ihn zerrupfen^^

18.02.2018 00:52
Post-ID: 54497
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Kovu

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Gestaltwandler

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Im Moment zwischen Sehnsucht und Freiheit...

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Hallo Ray,

Dein Angebot deinen guten Herrn auseinander zunehmen, lassen wir uns natürlich nicht nehmen ^^
Bitte editiere nichts mehr in deinem Stecki, wir schauen uns alles an und melden uns dann hier wieder bei dir.

*lässt ein paar Kekse da*

18.02.2018 12:33
Post-ID: 54500
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God of Hell





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Darkest Ground of Hell

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Aloha Ray-ray! großes Grinsen

Wie versprochen haben wir uns deinen Stecki flott angesehen und ein paar Unklarheiten entdeckt:

  • JBJ und die Offenbarung sind anscheinend vermischt
  • Meint er die Fänger oder die Jäger, die er für gefährlich hält? – Und wenn er die Jäger meint: Was hält er von den Fängern? Und wenn er die Fänger meint: Was hält er von den Jägern? großes Grinsen
  • Wie alt war Mildred?
  • Altersangabe der Eltern fehlt?
  • Kennt er nicht vielleicht Frederik bereits, wenn sie „quasi“ zusammenarbeiten?
  • Wie hat Ray das mit der Sonne gehandhabt während den ganzen Feldzügen, dem Reisen usw.?


Du siehst: Es sind nur Kleinigkeiten. großes Grinsen

Wenn Du fragen hast oder Hilfe brauchst, schrei!
Änderungen bitte farblich hervorheben. <3 Dankö!

20.02.2018 14:31
Post-ID: 54527
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Raymond

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Damit ihr Bescheid wisst, ich hab Mittwoch meine Zwischenprüfung und bin am Lernen, aber danach kümmer ich mich darumsmile

25.02.2018 18:40
Post-ID: 54569
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Gabriella

FALSE faced WOLF




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295 Jahre

Größe:
173 cm

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Werwolf

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Hundegott
Schutzengel
Sperrfeuer

Der Wolf:
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Beziehungssstatus:
Henry wird mein Untergang sein.

Spieler:
Tanja

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Alles klääärchen. <3
Viel Erfolg! großes Grinsen

27.02.2018 15:32
Post-ID: 54577
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Gabriella

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Hey Ray smile Wie sieht es denn bei dir aus?

16.04.2018 13:56
Post-ID: 54760
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